Flocke & Buddha

Herzensgute Seele und der chaotische Clown

Flocke wurde 2019 auf einem Bauernhof in der Nähe von Frankfurt/Oder geboren. Die Geschichte ihrer „Eltern“ ist schon amüsant. Die 7-jährige Schäferhündin – ging ihrem naturell nach und schlich sich davon – zum einzigen Rüden im Dorf, einen Airedale Terrier. Nun ja das Ergebnis ist zuckersüß. Mich faszinierte seit je der Schutzhundesport, also fragte ich meine Trainerin in der Hundeschule, ob dies mit „Flocke“ möglich sei. Leider war die Antwort „Nein“ – viel mehr die Empfehlung eine andere Aufgabe zu finden, welche mehr ihren Ansprüchen und ihrer Persönlichkeit entspricht. Ich erinnere mich noch heute wie gestern an die Begleithundeprüfung mit ihr. Jede Biene und alles war viel interessanter als in dieser „doofen“ Ablage liegen zu bleiben. Dennoch haben wir die Prüfung gemeistert. Diese ist die Voraussetzung, um als Besuchshund die Kinder in der Kita, die Damen und Herren im Alten- / Pflegeheim oder beeinträchtigte Menschen in Wohneinrichtungen zu besuchen. Was meine „Flocke“ auch liebt ist Dog Dance und Tricks.

Dog Dance und Trick Dog

Mehr als nur Belustigung für uns Menschen
Tricks dienen nicht nur allein der Belustigung von uns Menschen. Sie haben auch einen wertvollen Hintergrund.

Wenn wir unsere Hunde beibringen z.B. eine Brille auf der Nase zu tragen, ist dies für den Schäferhund von großem Nutzen – es gibt eine Krankheit, die sich Schäferhundkeratitis nennt, sie ist eine chronische, oberflächliche Entzündung der Hornhaut, die potentiell zur Erblindung führt. Empfänglich sind Schäferhunde und deren Kreuzungen. Hundebrillen bieten einen Schutz vor UV-Strahlen, Staub, Wind und Fremdkörper. Eine weitere wäre die Pupillotonie. Es handelt sich dabei um eine Störung der Pupillenreaktion, diese reagieren nur langsam oder gar nicht auf Lichtreize.

Bitte beachte: Bei Augenverletzungen und Veränderungen schnellstmöglich einen Tierarzt bzw. Spezialisten aufsuchen, um irreversible Schädigungen zu vermeiden.

Buddha und Flocke – Powerpaket und Dancing-Queen

Mein Wunsch im Hundesport auch den Schutzdienst zu betreiben, blieb dennoch. Also bezirzte ich meinen Mann ob „Flocke“ einmal Welpen bekommen sollte. Mit „Benny“ einem Black and Tan Airedale Rüden wurde dies dann für uns Realität. 2021 erblickte dann mein „Buddha“ das Licht der Welt. Er bekam den Namen eigentlich, weil dieser kleine dickbäuchige Welpe so entspannt durch die Welpenkiste robbte. Und heute ist er ein Energie-Powerpaket, mit viel Elan und Motivation. Mit ihm ist es möglich dem IGP-Hundesport nachzugehen.

Ich kann es nur immer wieder ganz besonders betonen, dass die unterschiedlichen Ansprüche und Persönlichkeiten der verschiedenen Hunderassen berücksichtigt werden müssen.

Seit 2017 bin ich leidenschaftlich im Hundesport unterwegs.

Vorher war ich ca. 15 Jahre lang eine „Wendy“ und meine Reitbeteiligungspferde waren stehts Haflinger. Pferdemenschen wissen was das bedeutet, sie sind nicht ohne. Im Teenageralter saß ich zum ersten Mal auf „Bonto“ und dieses Gefühl von Freiheit, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen und die wärmende Sonne auf der Haut – fantastisch. „Navaro“ war auch ein Kandidat für sich.

Mit „Pascha“ erlebte ich viele wunderbare „spezielle“ Jahre – denn er machte seinem Namen alle Ehre. Mit ihm lernte ich die Westernreiterei kennen und es wurde nach Pat Parelli gearbeitet.

Pat Parelli ist ein amerikanischer Pferdewirt, bei dem der Aufbau einer echten Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch an erster Stelle steht, die Reitweise und Disziplin spielen keine Rolle. Es werden ganz besonders die unterschiedlichen Ansprüche und Persönlichkeiten der verschiedenen Pferde berücksichtigt. „Pascha“ liebte die „7 Spiele“ – im Roundpen, auf dem Platz und sogar auf der Weide. Sobald der Mensch und das Tier gegenseitig das Vertrauen bzw. den Respekt aufgebaut und eine Kommunikationsebene gefunden haben, kann man die „7 Spiele“ auf höchstem Level, im Freilauf spielen. Das hat „Pascha“ am meisten Spaß gemacht.

Wie es nun leider mal so ist ändern sich die Lebensumstände und ich musste die Reiterei aufgeben.